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Freiwilligenagentur Nienburg - Neuigkeiten
 
 

Zweiter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg


Zweiter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg

Peter Büschking aus Nienburg/Weser ist der 2. Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg. Der 55jährige Ehrenamtliche war bis zu seiner Frühverrentung langjährig in der IT-Branche tätig. Herr Büschking ist sehr vielfältig ehrenamtlich aktiv, mal mehr, mal weniger, eben so, wie es seine gesundheitliche Verfassung zulässt. Bei Herrn Büschking wurde vor 5 Jahren das Parkinson-Syndrom diagnostiziert und er ist seither körperlich eingeschränkt, geht aber sehr offen mit seiner Diagnose um.
Er ist regelmäßig als Kirchenöffner für die Kirchengemeinde St. Martin aktiv, leitet eine Selbsthilfegruppe, singt im Gospelchor und hat in den Anfängen der interkulturellen Begegnungscafes auch in der Kirchengemeinde St. Martin mitgewirkt.

Im Sommer 2015 suchte die Freiwilligenagentur Nienburg nach Ehrenamtlichen für das niederschwellige Lernprojekt „Schrift und Sprache“. Da sich Silke Nauenburg und Peter Büschking schon vorher durch die Kunsthandwerkermärkte im Rathaus kannten, ist Herr Büschking auf die Agentur zugegangen und hat von Beginn an in bei-den Durchgängen des Projektes mitgear-beitet.Im Projekt hat es ihn gereizt, dass er die fremden Kulturen kennengelernt hat und die Menschen auf einem Stück der Integration begleiten konnte. Das macht er nach Projektschluss auch immer noch, er trifft sich regelmäßig mit einem syrischen Schutzsuchenden, hilft ihm bei eingehender Post und unterhält sich mit ihm über alltägliche Dinge.
Peter Büschking fotografiert leidenschaftlich gern. Er übt seine Ehrenämter gern aus, da er dort natürlich auch mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt.
Auf die Frage hin, wie er seine Zukunft im Ehrenamt plane, antwortet der sympathische Ehrenamtliche: “Ich nehme jeden Tag, so wie er kommt“.


Termin:
Mai 2017


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Erste Glücksbringerin der Freiwilligenagentur Nienburg


Erste Glücksbringerin der Freiwilligenagentur Nienburg

Magdalene Krause ist die erste Glücksbringerin der Freiwilligenagentur Nienburg. Die 69-jährige arbeitete bis zum Ruhestand im Jahr 2014 bei Ardagh-Glass. Seit eineinhalb Jahren unterstützt sie die Hauptamtlichen in der Grundschule am Bach im Nienburger Ortsteil Erichshagen. Dreimal wöchentlich steht sie 12 – 14 Kindern in der Hausaufgabenhilfe mit Rat und Tat zu Seite: „Am liebsten helfe ich den Kindern bei Mathe – das Unterrichtsfach hat mir selbst in der Schule schon immer Spaß gemacht.“ Ihre Motivation? Die Arbeit mit Kindern, denn Krause findet: „Sie sind unsere Zukunft“. An ihrem Ehrenamt gefallen ihr besonders zwei Dinge: Zum einen, dass sie jeden Tag etwas Neues dazu lernt. Zum anderen, dass die Kinder sich mit einem Lächeln und strahlenden Augen bedanken.
Während ihrer Berufstätigkeit war sie außerdem ehrenamtlich dreizehn Jahre lang zweite Vorsitzende im Erichshagener Sportverein, später half sie bei der Ankunft
geflüchteter Menschen vor zwei Jahren bei der Essensausgabe in Langendamm.

Leider macht sie gelegentlich die Erfahrung, dass manche Gleichaltrige kaum verstehen, weshalb sie sich „noch“ ehrenamtlich engagiert. Aber wann immer sie auf Schwierigkeiten bei ihren freiwilligen Tätigkeiten stieß, hat sie weiter ihre Ziele und Wünsche verfolgt: Spaß zu haben und Freude zu schaffen – und ihrem eigenen Leben eine stärkere Struktur zu geben. Das tut sie derzeit zudem beim vierzehntägig stattfindenden „Dienstagstreff“ und der Blutspende des DRK Ortsverbands Erichshagen, wo sie auch Mitglied im erweiterten Vorstand ist.

Alles in allem ist ihr Verlässlichkeit ein besonderes Anliegen: Sich ehrenamtlich zu engagieren bedeute, eine Aufgabe zu übernehmen, bei der auf die Unterstützung gezählt wird.


Termin:
April 2017


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Inklusion im Ehrenamt: Die Freiwilligenagentur Nienburg hat zum Austauschtreffen eingeladen


Inklusion im Ehrenamt: Die Freiwilligenagentur Nienburg hat zum Austauschtreffen eingeladen

Inklusion im Ehrenamt: Jede Bürgerin und jeder Bürger soll sich freiwillig engagieren können

Menschen mit Beeinträchtigung sollen zukünftig in Nienburg einen besseren Zugang zur Ausübung eines Ehrenamtes haben. Zum Austauschtreffen „Inklusion im Ehrenamt“ hat die Freiwilligenagentur Nienburg am vergangenen Donnerstag, den 04. Mai mehrere Vertreterinnen und Vertreter lokaler Einrichtungen eingeladen – eine buntgemischte Gruppe, die mit ihrer Expertise ein wertvoller Partner für die Freiwilligenagentur darstellt. „Wir wollten den Expertinnen und Experten der sozialen Einrichtungen unsere Ideen für eine Umsetzung von inklusiven Strukturen im Kontext Ehrenamt vorstellen und ihre Meinungen sowie Erfahrungen dazu hören“, erläutert eine Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur. Daraus habe sich eine interessante Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen ergeben, wie Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen sich freiwillig engagieren können. Eine Vertreterin der Lebenshilfe Nienburg betonte, dass sie die individuelle Beratung zur Auswahl eines Ehrenamts bei Menschen mit Lernschwierigkeiten für wichtig erachtet: „Bei uns läuft es über Vertrauensbasis – meine Klientinnen und Klienten benötigen eine konkrete Ansprechperson“, so die Mitarbeiterin.

Die Freiwilligenagentur plant deshalb unter anderem, mit Informationsveranstaltungen und Workshops in den Einrichtungen ihre Aufgabe als Vermittlerin und Koordinatorin bürgerschaftlichen Engagements vorzustellen. Außerdem sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Einrichtungen gefunden werden, die eine erste niedrigschwellige Anlaufstelle für ein Ehrenamt sein können und eine an einem freiwilligen Engagement interessierte Person an die Freiwilligenagentur weiterleiten. Zunächst aber möchte die Freiwilligenagentur ihre Öffentlichkeitsarbeit zunehmend barrierefrei gestalten, dazu gehört u.a. die Umgestaltung des Flyers und der Homepage.

Darüber hinaus sind sowohl die Einsatzstellen, welche bereits über die Freiwilligenagentur nach Ehrenamtlichen suchen, als auch weitere interessierte Vereine und Organisationen eingeladen, sich zu dem Themenbereich Inklusion im Ehrenamt mit den Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur in Verbindung zu setzen. Diese stehen gern beratend zur Seite und freuen sich, wenn viele Nienburger Vereine ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten für alle Menschen unabhängig von einer Beeinträchtigung oder Erkrankung öffnen.


Termin:
04. Mai 2017

 


Anmeldung zur Ehrenamtskarte


Anmeldung zur Ehrenamtskarte

Liebe freiwillig Engagierte,

wie in jedem Jahr gibt es auch 2017 wieder die Möglichkeit, sich für die Ehrenamtskarte zu bewerben. Pro Jahr werden im Landkreis Nienburg 250 Ehrenamtskarten ausgegeben – durch welche die Karteninhaber lohnenswerte Vergünstigungen z.B. bei Freizeitangeboten in Stadt und Landkreis Nienburg sowie in ganz Niedersachsen erhalten. Im Internet sind die aktuellen Kooperationspartner unter www.freiwilligenserver.de zu finden.

Voraussetzungen für die Einreichung der Anmeldung sind:

- Freiwilliges Engagement für mind. fünf Stunden in der Woche (bzw. 250 Stunden im Jahr) ohne Vergütung in Vereinen, Selbsthilfegruppen, karitativen und anderen Hilfsorganisationen
- mindestens 18 Jahre alt
- die freiwillige Tätigkeit muss seit rund drei Jahren ausgeübt werden

Achtung: Stichtag ist der 31.03.2017!

Im Anhang finden Sie den Anmeldebogen als PDF zum Ausdrucken.

Ihre Freiwilligenagentur

Termin:
Stichtag: 31.03.2017


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Neue Mitarbeiterin in der Freiwilligenagentur


Neue Mitarbeiterin in der Freiwilligenagentur

Seit Januar 2017 hat Silke Nauenburg in der Freiwilligenagentur neue Verstärkung bekommen.

Nauenburgs bisherige Kollegin Gülsen Gürses ist nun täglich in der Flüchtlingssozialarbeit der Arbeiterwohlfahrt tätig. Sie hat im neuen Jahr ihren Schreibtisch an Franziska Gorgas, studierte Pädagogin und Sozialpädagogin, übergeben. Frau Gorgas freut sich darauf, Silke Nauenburg tatkräftig zu unterstützen und Nienburger Freiwillige und Vereine zu vernetzen.


Termin:
Januar 2017

 


Unfallversicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung erweitert


Unfallversicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung erweitert

Die Landesunfallklasse Niedersachsen (LUK) hat zum 01.07.2007 von der gesetzlichen Möglichkeit des §3 Abs. 1 Nr. 4 SGB VII Gebrauch gemacht und per Satzungsregelung den Unfallversicherungsschutz für ehrenamtlich Tätige und bürgerschaftlich Engagierte erweitert. Laut §4 Abs. 2 LUK-Satzung besteht seitdem Unfallversicherungsschutz bei der LUK für ehrenamtlich oder bürgerschaftlich engagierte Flüchtlingsbetreuer unter folgenden Voraussetzungen:

1. die Flüchtlingsbetreuuer dürfen nicht bereits nach §2 SGB VII gesetzlich unfallversichert sein,

2. der Versicherungsschutz besteht nur, soweit die Flüchtlingsbetreuer sich nicht freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichern können,

3. die Tätigkeit muss unentgeltlich ausgeübt werden, dem Geimeinwohl dienen und

4. für eine Organisation erfolgen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht Aufgaben ausführt, welche im öffentlichen Interesse liegen oder gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke fördern.

Termin:
Informationen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung

 


Erweitertes Führungszeugnis für Freiwillige- gebührenfrei


Erweitertes Führungszeugnis für Freiwillige- gebührenfrei

In Vereinen, Organisationen und Initiativen engagieren sich dankenswerter Weise Ehrenamtliche im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.
Zum 1. Mai 2010 hat der Gesetzgeber im Bundeszentralregistergesetz (BZRG) in §§ 30a und 31 die Grundlage für das sogenannte erweiterte Führungszeugnis (eFZ) geschaffen, das für Personen erteilt werden kann die ehrenamtlich kinder- oder jugendnah tätig sind. Hintergrund der Einführung des erweiterten Führungszeugnisses sind die in den letzten Jahren bekannt gewordenen sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche in Heimen, Pflegefamilien, Schulen und offenen Einrichtungen der Jugend- und der Behindertenhilfe.

Aufgrund der Systematik des § 72a SGB VIII sind ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter der freien Jugendhilfe (z.B. in Vereine) damit nicht angesprochen und somit nicht direkt gesetzlich zur Vorlage von Führungszeugnissen verpflichtet. Angesichts der bekanntgewordenen Fälle sollte nicht die Frage im Vordergrund stehen, ob es eine rechtliche Verpflichtung gibt, sondern was notwendig, sinnvoll und machbar ist, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen, aber auch zum Schutze der ehrenamtlich Tätigen.
Das eFZ kann dazu ein Baustein der Prävention sein. Von ehrenamtlich Tätigen kann das eFZ gegen Vorlage einer Bescheinigung gebührenfrei bei der zuständigen Meldebehörde beantragt werden.

Quelle:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__72a.html

Beantragung:

Wo und Wie:

-> Vorlage der Bestätigung der Institution über eine Ehrenamtlichetätigkeit (dann Gebührenfrei)

-> Personalausweis oder Reisepass

-> Der Antrag ist bei der Meldebehörde des Ortes, in dem Sie mit einer Wohnung gemeldet sind, persönlich zu stellen.

-> Die Übersendung des Führungszeugnisses erfolgt dann in ca. zwei Wochen.


Termin:
Informationen für Interessierte im Ehrenamt